Serviceanfrage

1. Tag: Montag, 19.01.2004

Eine Email im Postfach? Oh super, die Reisebeschreibung für die NHL-Reise 2004 ist da. Keine zwei Minuten später hatte ich die ausgefüllte Anmeldung ins Fax gesteckt. Ich telefonierte gleich mit Gaby aus Nürnberg, super, sie kam auch wieder mit. Das war nun etwa 5 Monate her. Christoph hatte mich gebeten, die Reise-leitung auf dem Hinweg zu übernehmen, da er bereits ein paar Tage vorher in die USA fliegen musste. Mach ich doch, wird schon irgendwie klappen. Matthias war so lieb und fuhr mich zum Bahnhof. Schade, dass er nicht mit kam. Da waren wir gerade drei Wochen zusammen und wir mussten gleich ein paar Tage aufeinander verzichten. Ich hatte mich am Bahnsteig mit Armin, ebenfalls Panther-Fan, verabredet.

 

Morgens um 4:06 Uhr ging es per ICE nach Frankfurt. Im Zug saßen um uns herum weitere Eishockey-Fans, die ebenfalls die Panther-Reise gebucht hatten. Vom Bahnhof des Flughafens liefen wir ein ganzes Stück weit zum Check-In-Terminal von American Airlines. Dort wartete bereits meine Freundin Gaby auf mich, mit der ich seit meiner ersten NHL-Reise befreundet bin. Wir waren ziemlich die ersten am Schalter, der noch nicht geöffnet hatte. Nach und nach kamen immer mehr Leute, die ebenfalls mit Panther Reisen ein paar tolle Tage in den USA verbringen wollten. Es waren viele neue Gesichter dabei, aber auch viele alte Bekannte von den letzten Reisen.

 

Nach ein paar Minuten wurde der Schalter geöffnet. Zuerst wurde jeder einzeln an einem kleinen Holzpult befragt. „Haben Sie Ihren Koffer selbst gepackt?“ „Ja.“ „Gehören alle Sachen Ihnen?“ „Ja.“ Ein paar Fragen später: „Welchen Grund hat Ihre Reise?“ „Wir wollen uns Städte und Eishockey-Spiele ansehen.“ „Aah, dann sind Sie wohl Fans der Frankfurt Lions?“ „Nein, der Augsburger Panther.“ „Gut, dann gehen Sie doch gleich mal mit der Dame nach hinten und machen Ihren Koffer auf!“ (und der Herr grinste dabei über das ganze Gesicht) Na prima! Nachdem die Dame den Inhalt meines Koffers komplett auseinander genommen hatte und ordentlich wieder eingepackt hatte, durfte ich nun an den großen Schalter und meinen Boarding Pass entgegennehmen. Die Dame war ganz nett und gab Gaby und mir einen Sitzplatz nebeneinander.

 

Anschließend ging es durch den Security Check. Handgepäck durchleuchten, Schuhe ausziehen, durch den Metalldetektor laufen und kurz darauf stand ich auch schon vor unserem Abfluggate. Dieser war als Treffpunkt vereinbart. Und da stand ich nun mit einem Panther-Reisen-Schild und war gespannt, welche Leute denn diesmal so mit dabei seien. Vor allem auf meinen Zimmerpartner Sven, den ich vorher auch noch nie gesehen hatte, Gaby ging es mit ihrer Kollegin Ewa genauso. Sven stellte sich zum Glück als ganz nett heraus. Einige kamen sehr vorsichtig auf mich zu, andere mit großem Wiedersehens-Hallo. Einige waren aufgeregt, weil sie noch überhaupt nie oder noch nie so weit geflogen waren. Es war sehr nett und lustig und die Zeit bis zum Boarding verging recht schnell. Man durfte einsteigen und ich schickte alle gemütlich in das Flugzeug. Jetzt fehlten nur noch das Wiener Ehepaar von unserer Gruppe, hoffentlich kamen sie noch rechtzeitig – und da kamen sie auch schon um die Ecke geflitzt. Puh, super, alle da!

 

Das Endziel war Philadelphia, aber wir mussten in Dallas umsteigen. Der Flieger hob um 10:35 Uhr ab und bis Dallas dauerte der Flug ca. 10 Stunden. Die Zeit verging einigermaßen schnell mit quatschen, schlafen, Filme ansehen und Essen. Zum Glück wurde man vorher nach Chicken oder Beef gefragt, sonst hätte man das nicht erkennen können, was da vor mir in der Schale dampfte. Naja, der Hunger trieb es rein. Leider durften wir aufgrund der neuen Sicherheitsbestimmungen uns nicht mehr länger in den Gängen aufhalten und konnten uns so nicht mit den anderen Leuten der Gruppe gemütlich unterhalten. Die Stewardessen waren aber so nett und ließen mich zu den Personen aus der Panther-Gruppe gehen, damit ich evtl. Fragen noch klären konnte. Außerdem musste ich die Leute noch etwas zur Eile beim Umsteigen antreiben.

 

Um 14:30 Uhr landeten wir in Dallas / Ft. Worth. Jetzt hieß es schnell sein, da wir nur eine Stunde Zeit hatten, den Anschlussflug nach Philadelphia zu erreichen. Die Immigration dauerte ziemlich lange und jeder wurde nochmals ausgiebig von den Officers befragt. Dann mussten wir zum Gepäckband, unsere Koffer holen, damit durch den Zoll laufen und danach die Koffer wieder auf ein Gepäckband stellen. Dann ging es in kleinen Grüppchen mit Bussen zum anderen Terminal. Ich sah auf die Uhr, wir lagen noch gut in der Zeit. Da wir nicht innerhalb der Sicherheitszone zum Terminal C gelangen konnten, blieb uns nichts anderes übrig, als erneut durch den Security Check zu müssen. Und da stand eine unendlich lange Schlange an. Man schickte uns zum nächsten Schalter weiter, da dort angeblich gar keine Personen anstehen würden. Leider war dem nicht so. Die Officers ließen sich leider nicht dazu erweichen, dass wir uns vordrängeln dürften. Und wir warteten und warteten bis auch wieder endlich an der Reihe waren. Mit den Schuhen in der Hand rannte ich als erste zum Abflugsgate. Ich erklärte den Mitarbeitern am Gate, dass unsere gesamte Gruppe noch beim Security Check hängen würde. Man sagte mir, dass der Flieger erst starten würde, wenn wir alle komplett im Flugzeug sitzen würden.

 

Ein Teil kam dann kurz nach mir am Gate an und setzte sich gleich in die Maschine. Es fehlten noch 17 Personen aus unserer Reisegruppe als mir die Mitarbeiter am Gate mitteilten, dass sie den Flug nun doch schließen würden, da bereits das nächste Flugzeug warte und sie die restlichen Personen auf den nächsten Flug nach Philadelphia umbuchen würde. Alles gute Zureden half leider nichts, dass sie doch noch warten würden und ich ließ mich ebenfalls auf den nächsten Flug umbuchen. Die Dame funkte den Flieger an und ließ Gaby ausrichten, dass ich mit der zweiten Gruppe nachkäme, was allerdings nicht bei Gaby ankam . Die Türen wurden geschlossen und der Flieger rollte vom Gate weg. Keine Minute später kamen die fehlenden Personen angerannt. Sie hatten ebenfalls ewig beim Security Check warten müssen. Da standen wir nun und sahen zu, wie „unser“ Flieger abhob.

 

Nach ein paar Minuten hatten wir dann die umgebuchten Tickets in der Hand und ich sagte Christoph kurz Bescheid. Ein Gutes hatte die Sache allerdings: wir hatten nun Zeit bis 17:42 Uhr und konnten noch gemütlich etwas Essen gehen und andere „dringende Dinge“ erledigen. Die Leute der „1. Gruppe“ saßen im Flieger ohne Getränke und die Tüten mit den Snacks waren beim Einsteigen bereits weggeräumt worden, während wir danach mit Lunchtüten und Getränken versorgt wurden. Um 22 Uhr kamen wir von der „2. Gruppe“ auch endlich am Zielflughafen an. Auf dem Weg zum Gepäckband wartete Christoph schon auf uns. Er hatte bereits unser Gepäck im Bus verstaut. A riesen Sach! Müde ließ ich mich in den Bus fallen. Auf dem Weg zum Hotel, dem „Hampton Inn“, teilte uns Christoph die wichtigsten Dinge mit, u.a. wann wir uns am nächsten Tag treffen würden. Im Hotel teilte er die Zimmerschlüssel aus und wir brachten unser Gepäck nach oben. Nachdem ein Teilnehmer kurzfristig storniert hatte, gab mir Christoph als Dankeschön für den Hinflug das Einzelzimmer. Ein paar verschwanden gleich in den Federn, ein Teil saß im Restaurant nebenan und ich machte mich auf dem Weg zum Hard Rock Cafe, wo bereits Gaby und einige neue Gesichter warteten. Ich kaufte noch ein T-Shirt und Pins im Shop ein. Zu Essen und trinken gab es leider nichts mehr. Ich war erst kurz eingeschlafen, als das Zimmertelefon klingelte. Sven war dran und fragte, ob ich ein Bett frei hätte. Er sollte sich das Zimmer mit Holger teilen, der aber so laut schnarchte, dass an Schlafen nicht mehr zu denken war. Kein Problem, schließlich standen in meinem Raum zwei einzelne Betten. Eine Minute später lag Sven in dem anderen Bett nebenan und war eingeschlafen.

Kundenbewertung
4.98 - basierend auf 44 Bewertungen
Liebe Frau Spiegelhauer, wir hatten eine tolle Reise mit einer Vielzahl von positiven Erlebnissen. Die Planung war perfekt. In den vorgebuchten Hotels und Lodges wurden wir bereits erwartet und freundlich empfangen. Die Flüge mit Singapore Airlines haben vorzüglich geklappt. Diese Airline kann ich nur weiter empfehlen. Ebenso Ihr Engagement, Ihre Hilfsbereitschaft und die Geduld bei der Planung. Vielen Dank dafür!!!